Vorsorgevollmacht &
Patientenverfügung.

Vorsor­ge­ver­fü­gungen sind wich­tige Doku­mente, das weiß jeder. Da es sich aber dabei aber um komplexe juris­ti­sche Urkunden handelt, erreicht man in der Praxis oft nicht das, was man eigent­lich wünscht. Erfahren Sie hier, warum das Thema Vorsor­ge­ver­fü­gungen so wichtig ist und was es dabei zu beachten gibt.

Vorsorge

Sie haben bereits Vorsorgeverfügungen?

Sehr viele Menschen haben sich schon einmal um das Thema Vorsor­ge­ver­fü­gungen geküm­mert. Dann aber passiert es oft, dass die Doku­mente einfach in der Schub­lade landen und man sich nicht mehr um dieses Thema kümmert. Aller­dings können sich nicht nur die recht­li­chen, sondern auch die persön­li­chen Umstände ändern, sodass es wichtig ist, sich in regel­mä­ßigen Abständen erneut mit diesen Fragen zu beschäf­tigen. Gerne kann ich für Sie über­prüfen, ob Ihre Voll­machten noch auf dem aktu­ellen Stand sind.

Die Vorsorgeverfügungen

Vorsorgevollmacht

Mit der Vorsor­ge­voll­macht können Sie im Ideal­fall eine recht­liche Betreuung vermeiden und Ihre Belange durch die Person(en) Ihres Vertrauens wahr­nehmen lassen.

Betreuungsverfügung

Mit einer Betreu­ungs­ver­fü­gung legen Sie fest, wer im schlimmsten Fall für Sie die gesetz­liche Betreuung über­nehmen soll.

Patientenverfügung

In der Pati­en­ten­ver­fü­gung bestimmen Sie recht­lich verbind­lich die medi­zi­ni­sche Behand­lung für dieje­nigen Fälle, in denen Sie nicht mehr selbst entscheiden können.

Meine Expertise.

Vorsor­ge­ver­fü­gungen sind kompli­zierte Doku­mente. Nicht indi­vi­dua­li­sierte Lösungen wie fertige Formu­lare zum Down­load oder zum Kaufen sind in den meisten Fällen unge­eignet und führen oft zu Streit inner­halb der Familie. Gerne helfe ich Ihnen daher mit meiner lang­jäh­rigen Erfah­rung im Bereich von Vorsor­ge­ver­fü­gungen und Betreu­ungs­recht bei der Ausge­stal­tung Ihrer Vorsor­ge­ver­fü­gungen.

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Mit der Vorsorgevollmacht bestimmen Sie, wer Sie im Falle Ihrer Geschäftsunfähigkeit vertreten kann.

Jeder braucht eine Vollmacht.

Egal ob jung oder alt, ob verhei­ratet oder nicht. Jeder sollte ein Vorsor­ge­voll­macht haben. Sobald Sie voll­jährig sind, sind Sie alleine Herr Ihrer Entschei­dungen, selbst Ihr Ehegatte hat keine Befug­nisse, Entschei­dungen in Ihrem Namen zu treffen. Bei Eintritt der Geschäfts­un­fä­hig­keit kommt es somit immer zur Bestel­lung eines gesetz­li­chen Betreuers, der dann für Sie die Entschei­dungen trifft.

Nachteile der Betreuung.

Nur mit einer schrift­li­chen Betreu­ungs­er­fü­gung haben Sie Einfluss darauf, wer Ihr Betreuer wird. Andern­falls bestimmt das Gericht darüber, wer Ihr gesetz­li­cher Betreuer wird. Selbst wenn dies, was üblich ist, jemand aus der Familie sein wird, so unter­liegt der Betreuer der stän­digen Über­wa­chung des Betreu­ungs­ge­richts, das sich somit in Ihre persön­li­chen Belange einmischt.

Vermeidung der Betreuung.

Durch die Vorsor­ge­voll­macht errichten Sie ein Doku­ment, wodurch der Bevoll­mäch­tigte Sie vertreten kann. Ist die Voll­macht umfas­send, darf das Betreu­ungs­ge­richt keinen gesetz­li­chen Betreuer für Sie bestellen.

Manchmal sollte es doch keine Vollmacht sein.

Zuge­geben, die obige Aussage trifft nur fast immer zu. Viel­leicht kennen Sie zwar eine Person, die Ihre Belange wahr­nehmen soll, Sie möchten aber nicht, dass diese Person die volle Frei­heit über Ihr Vermögen hat. Mit anderen Worten: Es kann Situa­tionen geben, in denen die gericht­liche Kontrolle gerade gewünscht wird. Dann ist es besser, dass Sie keine Voll­macht errichten, sondern mit der Betreu­ungs­ver­fü­gung fest­legen, wer Ihr gesetz­li­cher Betreuer werden soll.

Mit der Betreuungsverfügung legen Sie fest, wer Ihr gesetzlicher Betreuer wird.

Sie bestimmen über Ihre medizinische Behandlung.

Die Vorstel­lung, eines Tages an Schläuche und Geräte ange­schlossen zu sein, die einen nur noch physisch am Leben halten, ist erschre­ckend. Steht medi­zi­nisch mit Sicher­heit fest, dass die Maschinen das Unver­meid­liche nur noch heraus­zö­gern, wollen viele Menschen, dass die Geräte dann abge­stellt werden.

Mit der Patientenverfügung bestimmen Sie die medizinische Behandlung im Sterbefall.

Wenn Sie keine Patientenverfügung haben.

Haben Sie in diesen Fällen keine Pati­en­ten­ver­fü­gung, entscheidet der Vorsor­ge­be­voll­mäch­tigte oder der gesetz­liche Betreuer darüber, ob und wann die Geräte abge­schaltet werden.

Festlegung in einer Patientenverfügung.

Damit in diesen Situa­tionen nicht unum­kehr­bare Entschei­dungen getroffen werden, die Sie so nicht haben wollen, sollten Sie in einer Pati­en­ten­ver­fü­gung fest­legen, wie die Ärzte Sie in diesen Fällen behan­deln sollen.